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Übergangsregelungen

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Bei Energieausweisen für neue Gebäude (sowie im Falle von baulichen Änderungen mit Berechnung für das ganze Gebäude – sogenannter 140%-Nachweis) sind folgende Besonderheiten aus dem Übergangsrecht gemäß § 28 EnEV 2013 zu beachten:

  • Wurde für ein Vorhaben ein Bauantrag vor dem 1. Mai 2014 gestellt oder vor diesem Datum eine Bauanzeige eingereicht, so gilt für das Vorhaben der Verordnungsstand zum Zeitpunkt des Bauantrags / der Bauanzeige.
  • Dies gilt stets und unabhängig von Zeitpunkt der Ausstellung auch für die aus diesem Anlass ausgestellten Energieausweise. Sie sind nach altem Recht auszustellen – also auf dem Formular der jeweils geltenden früheren Verordnung (meistens: EnEV 2009) und ohne Anwendung der Registrierungsvorschriften sowie nach den früher geltenden Berechnungsregeln.
  • Die EnEV 2013 verlangt allerdings in diesen Fällen die Angabe des Verordnungsstandes zumindest in der Kopfzeile der ersten Seite (vgl. § 28 Absatz 3a EnEV 2013). Dies kann gegebenenfalls auch handschriftlich erfolgen, wenn die verwendete Software es nicht anders vorsieht.
  • Solange über einen früher gestellten Bauantrag noch nicht rechtskräftig entschieden wurde, kann der Bauherr für die Anwendung des neuen Verordnungsstandes auf sein Vorhaben optieren. Dies ist jedoch nur insgesamt möglich. Damit kann ein Energieausweis nur dann auf neuem Formular ausgestellt werden, wenn auch alle übrigen Vorschriften nach neuem Verordnungsstand auf das Projekt Anwendung finden – also Berechnungsregeln, Anforderungen und Registrierungsverfahren.

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