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Energieausweise für Gebäude

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Die Einführung von Energieausweisen ist durch einen Umsetzungsauftrag aus der ersten europäischen Gesamtenergieeffizienzrichtlinie für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union – so auch für Deutschland – europarechtlich verbindlich geworden.

In Deutschland waren bei Inkrafttreten der Richtlinie (2006) durch die früheren Verordnungen bereits seit 1995 Energiebedarfsausweise für Neubauten eingeführt. Darüber hinaus waren auf freiwilliger Basis regionale und überregionale Pilotprojekte für die Erstellung von Energieausweisen verbreitet. Daneben blickte man auf eine lange Tradition der "Heizkostenerfassung" zurück, die als Grundlage für die Erstellung von Energieverbrauchsausweisen geeignet war.

Vor diesem Hintergrund entschied sich der Verordnungsgeber bei Erlass der Energieeinsparverordnung 2007 für ein so genanntes "duales System", das ein Nebeneinander von Bedarfs- und Verbrauchsausweisen vorsieht. Mit diesem Kompromiss wollte man einerseits einer gebotenen, möglichst guten Beschreibung des energetischen Gebäudezustandes sowie andererseits einem vertretbaren finanziellen administrativen Aufwand gerecht werden.

Mit Inkrafttreten der EnEV 2013 zum 1. Mai 2014 erfahren die Energieausweise einige maßgebliche Veränderungen. Grundlage hierfür waren sowohl europäische als auch nationale Umsetzungsaufträge. Zu den wichtigsten Änderungen zählen dabei die Einrichtung eines Kontrollsystems für Energieausweise sowie die Einführung von Energieeffizienzklassen für Wohngebäude.

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