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Beobachtung und Evaluation der Energieausweispraxis im mitteleuropäischen Vergleich

BMVBS-Online-Publikation 02/10, Hrsg.: BMVBS, Februar 2010

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Die Untersuchung wertet die Erfahrungen aus, welche die europäischen Nachbarländer mit der Ausstellung von Energieausweisen im Zusammenhang mit der Umsetzung der EU-Richtlinie "Gesamtenergieeffizienz in Gebäuden" (EPBD) gesammelt haben. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, den nationalen Gesetzesrahmen im Zuge der Umsetzung der Richtlinie fortzuentwickeln. Untersucht wurde die Umsetzung in mehreren europäischen Ländern: Österreich, Belgien, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Niederlande, Polen und Schweden.

Die Autoren werten die Schlüsselerfahrungen aus den Umsetzungsprozessen aus, beschreiben Eigenheiten der nationalen Umsetzung und stellen besonders interessante Beispiele aus vor - etwa gelungene methodische oder grafische Ansätze. Am Ende erfolgt eine vergleichende Darstellung der nationalen Umsetzung.

Wissenschaftliche Begleitung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Bearbeitung
ARGE Energieausweise Mitteleuropa (Auftragnehmer)
Dr. Roland Kopetzky, Ingo Therburg
unter Mitwirkung von Graz Energy Agency, Österreich; Belgien Gebäude Research Institute (BBRI),
Belgien; SEVEn, The Energy Efficiency Center, Tschechien; Esbensen Colsulting Engineers A/S,
Dänemark; Rhônalpénergie-Environment, Frankreich; Energy for Sustainable Development (ESD Ltd.),
Großbritannien; Le Gouvernement du Grand-Duché de Luxemburg, Luxemburg; TREDCODOME,
Niederlande; National Energy Conservation Agency (NAPE), Polen; CIT Energy Management, Schweden

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn (Auftraggeber)
Horst-Peter Schettler-Köhler (Leitung) [Kontakt]
Hans-Peter Lawrenz [Kontakt]

urn:nbn:de:101:1-20100609215

Inhalt

Zusammenfassung

1. Einführung
1.1. Ziel
1.2. Herangehensweise

2. Schlüsselerfahrungen aus den Umsetzungsprozessen
2.1. Die Europäische Union: Einheit in der Vielfalt?
2.2. Bewertungsmethoden: Komplexe Sachverhalte auf den Punkt zu bringen ist eine Kunst
2.3. Ein Kompromiss zwischen wissenschaftlicher Präzession und praktischer Anwendbarkeit ist notwendig
2.4. Über Geschmack lässt sich nicht streiten
2.5. Geldbeutel und Umwelt: Die Auswahl der Indikatoren
2.6. Zu viele Köche verderben den Brei
2.7. Wissenschaftliche Fürstentümer
2.8. Die Komplexität der energetischen Bewertung des Gebäudebestands ist allgemein unterschätzt worden
2.9. Neben einer einheitlichen Bewertungsmethode ist eine einheitliche Darstellung erforderlich
2.10. Erfahrung war schon immer ein wertvolles Gut
2.11. Die politische Umsetzungspraxis hat ihre eigenen Gesetze
2.12. Am Ende zählt nicht der Ausweis, sondern die eingesparten Energiemengen
2.13. Qualität kommt von qualifizieren
2.14. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

3. Eigenheiten der nationalen Umsetzungsprozesse
3.1. Österreich
3.2. Belgien
3.3. Tschechien
3.4. Dänemark
3.5. Frankreich
3.6. Deutschland
3.7. Großbritannien (England und Wales)
3.8. Luxemburg
3.9. Niederlande
3.10. Polen
3.11. Schweden

4. Besondere Details aus der praktischen Umsetzung
4.1. Gesetzliche Rahmenbedingungen, Historie
4.2. Berechnungsmethode
4.3. Anforderungen
4.4. Energieausweise
4.5. Empfehlungen
4.6. Aussteller (Ausbildung, Akkreditierung, Hilfsmittel)
4.7. Qualitätssicherung
4.8. Zentrale Datensammlung
4.9. Finanzierung von Training, Akkreditierung, Qualitätssicherung und Datensammlung

5. Vergleichende Darstellung der nationalen Umsetzung
5.1. Gesetzliche Rahmenbedingungen
5.2. Berechnungsmethode
5.3. Energetische Anforderungen an Gebäude
5.4. Energieausweise
5.5. Empfehlungen
5.6. Akkreditierung der Aussteller
5.7. Qualitätssicherung, zentrale Datensammlung und Finanzierung der Overheads
5.8. Kosten für die Erstellung der Energieausweise
5.9. Akzeptanz der Energieausweise

6. Abkürzungen

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