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Planung neuer Wohngebäude nach Energieeinsparverordnung 2009 und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Hrsg.: BMVBS/BMU, Berlin 2011

Die Bundesregierung hat im Rahmen des Integrierten Energie- und Klimaprogramms eine Novellierung der Energieeinsparverordnung vorgenommen. In der im Herbst 2009 in Kraft getretenen Neufassung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009), wird das primärenergetische Anforderungsniveau für Gebäude um durchschnittlich 30% gegenüber der EnEV 2002/2007 verschärft.

Für zu errichtende Gebäude müssen darüber hinaus seit dem 1. Januar 2009 auch Anforderungen aus dem Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz - EEWärmeG) eingehalten werden. Daraus ergeben sich zahlreiche Wechselwirkungen bei der Nachweisführung und der jeweiligen Pflichterfüllung. Insbesondere die im EEWärmeG geforderte anteilige Nutzung erneuerbarer Energien kann einen erheblichen Einfluss auf den Primärenergiebedarf nach EnEV 2009 haben.

Im vorliegenden Leitfaden werden die grundlegenden Zusammenhänge zwischen EnEV und EEWärmeG sowie die in Bezug genommenen Bilanzierungsregeln für die Baupraxis erläutert und für typische Wohngebäude wirtschaftliche und praxisgerechte Musterlösungen dargestellt. Adressaten dieses Leitfadens sind Planer sowie interessierte Bauherren und Investoren mit baufachlichen Grundkenntnissen.

Bearbeitung:
ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden
Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz, Bettina Mailach

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn

urn:nbn:de:101:1-201105063210

Inhalt

Einleitung
Anforderungen von EnEV 2009 und EEWärmeG
Varianten zur Einhaltung von EnEV 2009 und EEWärmeG
Energetischer Vergleich anhand von Modellgebäuden
Anhang

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