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Nachträgliche Dämmung der Außenwand

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Außenwand WDVSQuelle: Fotolia

Die Außenwanddämmung ist eine häufig empfohlene Maßnahme zur Verbesserung der energetischen Qualität von Gebäuden. Sie hat eine technische Lebensdauer von 30 bis 50 Jahren.

Aus bauphysikalischen aber auch aus praktischen Gründen sollte bei einer Modernisierung der Außenwand auch die gleichzeitige Modernisierung von Fenstern und ggf. des Dachs in Betracht gezogen werden. Gerüstarbeiten und Anschlussdetails sind in diesem Falle nur einmal auszuführen.

Die eintretenden Einsparungen bei Außenwanddämmung hängen auch vom U-Wert im Ausgangszustand ab.

U-Werte ausgewählter Konstruktionen

Die energetische Qualität der Außenwände ist u. a. abhängig von der vorhandenen Konstruktion. Je nach Baualtersklasse und Region sind unterschiedliche Ausführungsvarianten anzutreffen. Die Baualtersklasse allein lässt nur einen begrenzten Rückschluss auf die energetische Qualität zu.

Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft U-Werte häufiger Außenwandkonstruktionen.

Außenwand
KonstruktionBaujahrBauteilaufbauU-Wert W/(m²·K)
Mauerwerk, monolithischvor 191836,5 cm Vollziegel, verputzt1,65
Fachwerkvor 191816 cm Holzständer Gefach, Lehmputz1,66
Mauerwerk, monolithisch1947-7838 cm Bimshohlblocksteine, verputzt1,14
Mauerwerk, 2-schalig1969-7824 cm Hochlochziegel, 6 cm Luftschicht, 11,5 cm Vormauerschale, innen verputzt1,01
Mauerwerk, verkleidet1969-7824 cm Kalksand-Lochstein, 3 cm Dämmung, verputzt / Vorhangfassade0,78
Mauerwerk, gedämmtsaniert36,5 cm Hochlochziegel, 12 cm Dämmung, verputzt0,24
Mauerwerk, gedämmtsaniert36,5 Vollziegel, 16 cm Dämmung, verputzt0,22

Quelle: Zentrum für umweltbewusstes Bauen e.V.

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