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Richtlinie über erneuerbare Energien

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Die „Richtlinie 2009/28/EU zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen und zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinien 2001/77/EG und 2003/30/EG“ (kurz EE-Richtlinie) wurde im Dezember 2008 als Teil des Europäischen Klima- und Energiepakets verabschiedet.

Mit ihr einhergehend wurden die Ziele verankert, bis zum Jahr 2020 den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten EU-Verbrauch auf 20 % und den Anteil im Transportsektor in jedem Mitgliedsland auf 10 % zu steigern. Die Richtlinie setzt für jedes Mitgliedsland gesondert den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Endenergieverbrauch (Artikel 5 der Richtlinie) fest, der von dem Mitgliedsland 2020 erreicht werden muss. Für Deutschland sind national 18 % vorgegeben.

Zur nationalen Umsetzung der EE-Richtlinie wurden 2010 im Rahmen des "Europarechtsanpassungsgesetz Erneuerbare Energien" eine Vielzahl der einschlägigen Gesetzesgrundlagen angepasst. Dabei spielte für den Gebäudesektor insbesondere die Novelle des EEWärmeG eine wichtige Rolle.

Im Rahmen des „Winterpakets 2016“ der EU-Kommission („Saubere Energie für alle Europäer – Wachstumspotenzial Europas erschließen“) wird die Richtlinie fortgeschrieben. Diese Seite wird nach erfolgter Fortschreibung überarbeitet.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

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