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Ökodesign-Richtlinie

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Mit der Richtlinie 2009/125/EG zur Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte (Ökodesign-Richtlinie) wurden energie- und umweltrelevante Produktanforderungen in einer Richtlinie verankert. Das Energiebetriebene-Produkte-Gesetz (EBPG) setzt die Richtlinie in deutsches Recht um. Die Federführung liegt in diesem Bereich beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Die Ökodesign-Richtlinie sieht vor, Mindesteffizienzanforderungen für verschiedene Produktgruppen im Rahmen einzelner "Durchführungsmaßnahmen" festzulegen. Dies führt dazu, dass besonders ineffiziente Geräte und Produkte schrittweise vom Markt ausgeschlossen werden. Damit wird auf der Produktebene ein Beitrag zur Erfüllung nationaler und europäischer Klimaschutzziele geleistet.

Für den Gebäudesektor ist insbesondere die am 20. November 2009 in Kraft getretene Neufassung der Ökodesign-Richtlinie von Bedeutung. Indem der Anwendungsbereich auf alle "energieverbrauchsrelevanten" Produkte erweitert wurde, kommen zusätzlich zu den schon bisher einbezogenen Bauprodukten (z.B. Heizkessel, Warmwasserbereiter, Klimageräte, Pumpen) weitere Bestandteile von Gebäuden in den Geltungsbereich der Richtlinie. Es geht um Produkte, die zwar nicht unmittelbar in die Kette der Energieumwandlung einbezogen sind, die aber während ihrer Nutzung den Verbrauch von Energie beeinflussen (z.B. Dämmmaterial und Fenster).

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung (BAM) und des Umweltbundesamtes (UBA).

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