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TRY 2011 – Abbildung des Klimawandels

Die bis 2011 für Simulationsrechnungen regelmäßig benutzten Test-Referenzjahr-Datensätze (TRY) bauten überwiegend auf Erkenntnissen aus der Zeit vor 1980 auf und sind deshalb heute nicht mehr uneingeschränkt geeignet, die Einstrahlungs- und Außentemperaturverhältnisse für den Zweck einer Simulation der sommerlichen Innentemperatur von Gebäuden abzubilden. Aus diesem Grund hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst mit Mitteln der Forschungsinitiative Zukunft Bau ein Projekt durchgeführt, mit dem geeignete Datensätze ("TRY 2011") ermittelt wurden. Damit können die Berechnungen zum sommerlichen Wärmeschutz nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) nunmehr von Fachleuten in der intendierten Art durchgeführt werden.

Die aktuelle DIN 4108-2: 2013-02 basiert sowohl im Verfahren mit Sonneneintragskennwerten als auch bei der Anwendung von Übertemperatur-Gradstunden in Verbindung mit Simulationsrechnungen auf den "TRY 2011". Dasselbe gilt für die statischen Klimadaten in DIN V 18599-10: 2018-09.

Der Projektbericht sowie der "TRY 2011"-Datensatz nebst Handbuch stehen kostenfrei zur Verfügung:
zum Projekt und den Downloads

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